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Pressemitteilung zum Artikel "Lehrermangel im Nordkreis - Amt Oldenburg schlägt Alarm", LN Ostholstein-Nord vom 11.03.2017

Niclas Dürbrook, SPD Kreisvorsitzender erklärt:

Daniel Günther von der CDU ist unehrlich, wenn er bei seinem Wahlkampfbesuch im Amt Oldenburg- Land Krokodilstränen über die Lehrerversorgung vergießt. Fakt ist: Hätte die CDU nach der letzten Landtagswahl 2012 die Chance gehabt, ihre Bildungspläne umzusetzen, gäbe es jetzt im Land rund 2.000 Lehrerstellen weniger. Keine Frage: Bei der Unterrichtsversorgung ist nach wie vor Luft nach oben. Aber wie dramatisch sähe es vor Ort aus, wenn die rot- grün- blaue Küstenkoalition den Bildungs- Kahlschlag der CDU nicht gestoppt hätte?

Auch in Sachen Lehrerbesoldung hängt die CDU ihr Fähnchen in den Wind. Als 2015 die aktuelle Landesregierung die Besoldung der Gemeinschaftsschullehrer auf A13 anhob, gab es dafür Kritik von der CDU-Landtagsfraktion. Kurz vor der Wahl findet Günter die Anhebung jetzt nicht nur richtig, sondern will auch gleich noch die Besoldung aller Grundschullehrkräfte verbessern. Wahr ist: Verdient hätten auch diese Lehrkräfte die bessere Bezahlung. Aber wahr ist auch: Kein anderes Bundesland leistet sich diesen Schritt. Und Günther lässt vollkommen unklar, woher das Geld dafür kommen soll. Zur Erinnerung: Die CDU will außerdem noch Steuersenkungen, schnelleren Schuldenabbau und mehr Geld für die Straßen - die Finanzierungslücke im CDU-Wahlprogramm ist gigantisch! Damit beweist Daniel Günther eins: Er will die Landtagswahlen gar nicht wirklich gewinnen, denn umsetzbar sind seine Pläne nicht. Es geht ihm einzig und alleine darum, mit leeren Versprechungen die Verluste der CDU möglichst gering zu halten. Das soll ihm ermöglichen, was den letzten fünf CDU-Vorsitzenden nicht gelungen ist: mehr als ein paar Monate im Amt zu bleiben.

 
 

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