Abbau in Geburtenstation der Sana Klinik Eutin

Pressemitteilungen

Einige Schwangere müssen jetzt nach Lübeck oder Kiel.

Die SPD Kreistagsfraktion ist entsetzt und empört darüber, dass die Bevölkerung sowie die Politik im Kreis Ostholstein durch die Presse am 6. 10. und 7.10. 2016 erfährt, dass Schwangere jetzt nur noch ab der 32. Schwangerschaftswoche in der Sana-Klinik Eutin versorgt werden können.

Risiko-Schwangere in einem früheren Stadium oder Babys mit einem zu erwartenden Geburtsgewicht von unter 1500 Gramm müssen jetzt in Krankenhäuser in Lübeck oder Kiel.

D.h. Frauen aus dem Nordkreis, wie von der Insel Fehmarn, müssen danach über 100 km fahren und sind weit über 90 Minuten mit dem Auto unterwegs.Die Sana Klinik hat bei der konzeptionellen Neuausrichtung der Geburtshilfe in Eutin damit geworben: „Wir haben die Verantwortung für die Sicherheit von Mutter und Kind während und nach der Geburt."

Am 6. 3. 2014 wurde von der Sana Klinik besonders hervorgehoben, dass die Geburtshilfe im Mutter-Kind-Zentrum mit 24 -h- Bereitschaft und Perinatalzentrum II neu ausgerichtet und in Eutin gebündelt wird,“ da die Geburtshilfe in Oldenburg geschlossen wurde.

Bei einem Gespräch vor einigen Wochen mit der Sana-Geschäftsführung und der Politik im Kreis Ostholstein ist kein Wort dazu gefallen, dass die Sana -Klinik ihre Geburtenstation abstuft, d.h. von Level II auf Level III.

In der Sana Pressemitteilung vom 5. 10. 2016 steht „trocken und nüchtern“: …aufgrund der hohen Strukturvoraussetzungen kann die Sana Klinik Eutin das bisher gültige Level 2 nicht   mehr zusichern.Somit werden bei Level III nur noch Frühgeborene ab einem Gewicht von 1500 Gramm in Eutin aufgenommen.

Der noch gültige Kranhausplan für 2010 – 2015 weist eindeutig Level II (Perinatalzentrum Level II, Krankenhausplanungsblatt 5501 03) für Eutin aus. Damit hat sich Sana Eutin einfach darüber hinweggesetzt und den Plan ignoriert.

Für die SPD Fraktion stellen sich viele Fragen: u. a. „Mit der Abstufung auf Level III, wann kommt der nächste Schritt, die Schließung der Geburtshilfe in Eutin? Welche weiteren Schließungen stehen bevor? Wie ist die Abstufung mit dem Krankenhausplan vereinbar?“ Welche Auswirkungen hat die Abstufung auf den gesamten Flächenkreis Ostholstein?

Die SPD Fraktion wird Landrat Sager bitten – Anfrage gem. § 9 Geschäftsordnung - eine Stellungnahme zu der Pressemitteilung der Sana Klinik: „Abstufung von LEVEL II auf LEVEL III -abzugeben. Weiterhin wird die SPD den Antrag stellen, für die kommende Hauptausschusssitzung am 1. 11. 2016 die SANA-Geschäftsführung einzuladen.

„Wehret den Anfängen, die SPD Kreistagsfraktion ist erschüttert, wie die SANA Geschäfts-führung die Öffentlichkeit informiert. Alle werden vor vollendete Tatsachen gestellt und erfahren den Qualitätseinschnitt von Level II auf Level III durch die Medien. So nicht und deshalb ist dringender Gesprächsbedarf mit der Geschäftsführung erforderlich“, Klinke abschließend.

Burkhard Klinke
SPD Fraktionsvorsitzender

 
 

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