Schnelle Lösung für das Impfzentrum Eutin gefordert

Die SPD setzt sich dafür ein, dass alte Menschen unkompliziert zu ihrer Impfung kommen. Darum muss die Erreichbarkeit des Impfzentrums in Eutin verbessert werden.

Bild von Steve Buissinne auf Pixabay Bild: Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Zur aktuellen Debatte über die Erreichbarkeit des Impfzentrums Eutin erklärt Niclas Dürbrook, Vorsitzender der SPD Ostholstein:

„Wir sind mitten in einer Pandemie und müssen dafür sorgen, dass so schnell wie möglich so viele Menschen wie möglich geimpft werden können. Die SPD hat sich von Anfang an dafür eingesetzt, dass ältere Mitbürger möglichst unkompliziert zu ihrer Impfung kommen und dafür von der Landesregierung eine Anpassung der Terminvergabe, aber zum Beispiel auch die Übernahme der Fahrtkosten für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gefordert. Auch die einfache Erreichbarkeit der Impfzentren muss unbedingt sichergestellt sein.“

Uwe Tewes, Fraktionsvorsitzender der Eutiner SPD und Vorsitzender der AG60+ der SPD Ostholstein erklärt:

„Natürlich muss die Verkehrssituation in Eutin berücksichtigt werden, grade jetzt, wenn in der Innenstadt der Einzelhandel wieder öffnet. Aber wir müssen eben auch berücksichtigen, dass die wenigen hundert Meter vom Parkplatz bis zum Impfzentrum für ältere oder mobilitätseingeschränkte Personen eine große Hürde darstellen können. Wenn wir jetzt von Mitbürgern lesen, die ihren Impftermin deswegen verfallen lassen müssen ist klar, dass es einer unmittelbaren Lösung bedarf.“

Burkhard Klinke, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion erklärt:

„Stadt und Kreis sind gemeinsam in der Verantwortung das Problem zu lösen. Mit dem Verweis auf die Verantwortung des jeweils anderen ist niemandem geholfen. Wir schlagen vor, dass ältere Menschen das Angebot erhalten, mit dem Rollstuhl am Parkplatz abgeholt zu werden. Für diesen Service soll ein deutlich sichtbarer Hinweis am Parkplatz mit einer Telefonnummer angebracht werden. Alternativ soll die Abholung bereits im Vorfeld angemeldet werden können. Sollte dafür zusätzliches Personal benötigt werden, muss der Kreis eine Lösung finden.“